Race Across America 2009 – vom Abenteuer auf das Stockerl Ein großer Traum wurde wahr. Das Austria Triathlon Team hat das härteste Ausdauerrennen der Welt am 2. Platz beendet und für die 5000 km 6 Tage 15 Stunden und 7 Minuten benötigt. Ein Erlebnisbericht von Mag. Andreas Sachs
Jeder hat Träume, bewusst oder unbewusst, erinnert oder verschüttet. Wenige leben ihre Träume bzw. verwirklichen diese. Mein Traum von der Durchquerung des amerikanischen Kontinentes war wahrscheinlich geprägt von Karl May, genährt durch einige Urlaube in der USA und die Zusammenarbeit mit Wolfgang Fasching, der das härteste Ausdauerrennen der Welt 10 x am Stockerl beendete und es gar 3x gewann.
Lange Jahre des Ausdauersports über Marathon, Tritahlon, Ironman, Vasalauf und lange Radtouren wie Wien-Hamburg, Hamburg-Paris schufen die körperliche und mentale Basis. Ich war soweit und wusste das Race across America ist zu schaffen. Nicht alleine aber im Team. Das Team zu finden war dann nicht so einfach, aber eine Annonce auf der Radsportseite brachte uns viele Interessierte, aus denen wir dann das Team formten.
Die Vorbereitung
Zur intensiven Vorbereitung haben wir 2 Trainingslager, Ende Februar in Lanzarote als Grundlagentraining und anfangs Mai in Cesenatico, als intensiver Test mit 35 Stunden und 10.000 Höhenmetern absolviert. Bis zum Start hatten wir zwischen 6000 und 8000 Vorbereitungskilometer über die letzten 6 Monate in den Beinen. Als Vorbereitungsrennen fuhren wir den 250 km Radmarathon von Mörbisch – 2x rund um den Neusiedler See und die 12 Stunden Kraftwerk Trophy. Alles lief hervorragend und ohne Verletzungen. Als Test für das Gesamtteam organisierten wir 2 Wochen vor Abflug noch einen Nachttest im Wiener Wald. Dieser war aufgebaut wie der RAAM Ablauf mit 8 Zeitstationen, die auf einer festgelgten Route angefahren werden mussten. Mit 2 Autos und 2 Teams , zur Erschwernis in der Nacht. Na ja einige Male verfahren passierte schon, aber der Test gab schon eine gewisse Vorstellung wie alles in Amerika ablaufen würde und wo die Schierigkeiten bzw. Herausforderungen schlummerten.
Das Organisatorische
Das RAAM ist ein organisatorisches Großprojekt, das ich mir da auferlegte. Alleine schon die administrativen Abläufe und Regeln für das RAAM waren in einem 100 seitigen Booklet zusammen gefasst, dann gab es noch das Roadbook und viele, viele Unterschriften die jeder leisten musste. Alles war geregelt, welche Pickerl wann, wo, wie groß etc. auf dem Auto dem Rad, dem Helm etc. angebracht sein mussten. Alleine 10 Unterschriften waren für die Abnahme beim Rennen zu erledigen. Daneben waren Zimmer, Autos, Radträger, Navigeräte, Software, amerikanische Handys, Funk etc. zu beschaffen. Die Checkliste wurde immer länger und hatte schlussendlich über 3 Seiten.
Ankuft in Oceanside
Das Vorausteam mit Andy unserem Logistikchef war schon 5 Tage vorher angereist und hatte ganze Arbeit geleistet. Das Navisystem war installiert und wir hatten die erste Timestation die viele Reglements beinhaltet auch schon örtlich besichtigt. Auch hatten wir uns mit dem Racestart der Solos schon etwas Guster geholt und viel Administratives wie Einchecken, beim RAAM, Van abhole,. Radträger kaufen, Mobilfunkgeräte, Funk etc. 2 Tage vor dem Start holten wir den großteils des Teams gleich mit dem Motorhome ab. Für die meisten war es dann schon zeitig in der Früh bis sie ins Bett kamen. Richtige Akklimatisierung war ohnedies nicht mehr möglich – aber wir lebten ohnedies in einem 24 Stunden Dauerrhythmus. Nachdem das ganze Team gelandet war ging es dann am Morgen so richtig zur Sache. Die Räder mussten noch zusammengebaut und zentimetergenau und an den richtigen Stellenmit Reflexionsmaterial versehen werden. Ist das offizielle RAAM Pickerl angebracht, ..?. Fragen und Fragen. Sicherheitshalber machten wir noch einen Vorcheck, ah ja die Batterien für die Lampen haben wir noch nicht dabei gehabt, liegen noch am Zimmer – und der Zettel mit der Kurzzusammenfassung ist noch nicht im Motorhome am desk angebracht. Dann ging´s schon los denn um 12 Uhr hatten wir offizielle Inspektion am Pier. Wir waren so perfekt, dass wir für dei 50 Minuten Inspektion nur 15 Minuten benötigten. “Schnellste Inspektionszeit”: sagte uns ein sehr zufriedener Race Official. Das tat unserer Laune gut und so konnten die 4 Fahrer endlich ihre Beine bei einer kleinen Ausfahrt entlang der Pazifkküste auslockern, während die Crewchefin sich die nächste Unterschrift von den 10 nötigen holte
Die Ablaufstrukturen
Prinzipiell waren wir mit einem Führungsfahrzeug (einem Minivan) und einem Motorhome unterwegs. Das Führungsfahrzeug begleitete den Radfahrer und gab diesem navigatorische Anweisungen, sicherte ihn gegen die Autos von hintan ab und leuchtete in der Nacht mit den Scheinwerfern aus. Zusätzlich war ein zweiter Fahrer für den schnellen Wechsel, der Autofahrer und ein Navigator an Board. Das zweite Führungsteam mit 2 Radfahrern Autofahrer und Navigator waren einstweilen im Motorhome, dort gab es noch 1 Hauptfahrer und Ersatzfahrer, sowie 2 Navigatoren für das Motorhome. Eine davon hatte auch die Masseurfunktion und wir leisteten uns noch den Luxus einer Köchin.
Die Regeln
53 Zeitstationen mussten passiert werden und innerhalb von 30 Minuten eine Meldung in der Racezentrale über das zeitliche Eintreffen abgegeben werden. Unzählige rules mussten berücksichtigt werden, Zeitstrafen waren andernfalls die Folge, bei 5 Zeitstrafen erfolgt eine Disqualifikation. Keiner will natürlich 15 Minuten Zeitstrafe kassieren, denn da muss man schon wieder kräftig in die Pedale treten, um diese wieder aufzuholen. Start erfolgte am 20.6.2009, am Pier in Oceanside, südlich von Los Angeles, 14 Uhr Ortszeit, Vor runs lagen rund 5000 km mit 32000 Höhenmeter. Mental darf man sich das gar nicht vorstellen. Eine Hilfsstruktur war von der Organisation schon vorgegeben. Pünktlich wie lt. Regelbuch gewünscht fuhren wir um 13 Uhr geschlossen vor. Ca. 30 Minuten vor Start wurden wir dann alle einzelnen Teams aufgerufen und die wichtigsten facts über das Team erzählt. Jedenfalls war der aerodynamische Helm von Karl-Heinz eines der meistfotographiertesten Highlights. Aber überhaupt unsere fokussierte Dress- und Radaussstattung mit KTM gab schon ein sehr prägendes Bild und wir stachen mit der orangen Farbe richtig hervor. Alles wenn und aber ist zu Ende, wenn der Startschuss fällt. Es ist soweit. Endlich, Gott sei Dank, es läuft und das Rennen ist durch nichts mehr aufzuhalten. Ich war echt froh, denn der Vorbereitungsstress knabberte ganz schön an der Substanz und das große zusammengwürfelte Team war noch weit davon entfernt harmonisch und eingespielt zu sein. Wie erwartet gab es die ersten Kompetenzrangeleien. Die Funktionen und Rollen waren für fast alle praktisch neu und wir waren alle gespannt was dann in Echzeit auf uns warten würde.
Die ersten Meilen – das erste Mal 170 Puls
Gestartet waren wir zu viert. An der ersten Kurve verabschiedeten sich Gerald und Karl-Heinz zu den Autos. Der Start erfolgte neutralisiert aus der Stadt hinaus. Erst nach 20 km erfolgt der echte Start mit einminütigen Abständen. Da wir als Austria Triathlon Team ein A als Anfangsbuchstabe hatten waren wir eine der ersten Staffeln die abgelassen wurde. Das erste Teilstück war ohne Begleitfahrzeug vorgeschrieben, das wartet erst bei Meile 20 auf uns. Sicherheitshalber fuhren wir diesen unbegleiteten Teil als Paarzeitfahren. Bei einem Defekt könnte der andere weiterfahren und ein potentieller Zeitverlust wäre vermieden. Auf Günter und mich fiel die Wahl. Dda ich die Strecke in der Vorbereitung schon gefahren war, wusste ich auch ohne Roadbook wie wir fahren mussten. Vereinbart hatten wir für die erste Etappe einen vernünftigen Puls um die 2 mmol, dh ca. 145. Na tatsächlich waren´s dann gleich vom Beginn 150. Na ja sagte ich mir, das geht noch. Innerhalb des Teams war Windschattenfahren erlaubt, und so wechselten wir uns regelmäßig ab. Schön langsam stieg der Puls weiter: “Günter du musst noch 6 Tage so fahren”, rief ich ihm zu und drosselte wieder das Tempo. Bereits nach wenigen km sahen wir den von uns gestarteten Fahrer, der Abstand war kleiner geworden. Günter zog wieder an- ich hab´s ja gewusst. Am letzten Hügel vor dem Wechsel hatten wir auf einmal praktisch alle vor uns gestarten Fahrer in Greifweite. Günter war nicht mehr zu halten und zog davon. 170 zeigte mein Puls. Alles Hallo schreien war sinnlos. Insoferne zog ich nach, wir überholten die Teams und spurteten vor zum Wechsel, wie wenn das Rennen bald zu Ende wäre. Wenn schon denn schon, holten uns den Applaus der vielen Autobesatzungen die dort auf ihre Fahrer warteten und übergaben fliegend an Karl-Heinz.
Die ersten Wechsel
Für die ersten 50 Meilen gab es nun fixierte Wechselpunkte, um ein Chaos bei den kanpp zusammen liegenden Fahreren zu vermeiden. 2er, 4er, 8er Teams, in Summe so an die 30 Teams waren nun innerhalb von wenigen km auf der Strecke. Deswegen war eine direkte Begleitung nicht erlaubt. Wir überholten Karl-Heinz und fuhren zur nächsten Wartestelle vor, falls es einen Defekt gab, wollten wir nicht zu weit entfernt sein. Karl-Heinz hatte nun die ersten wirklichen Steigungen zu bewältigen, 8% und 9 % Hügeln. Es ging von der Küste weghinauf zum ersten Gebirgszug und dann hinunter in die Wüste. Ein wunderschöner Part, der uns viel Geschmack auf das Kommende machte. Uff, Road-work ahead, wir kamen noch durch und unsere Befürchtung wurde wahr. Genau vor Karl-Heinz drehte er das Schild auf Stopp. Ein einziges Team kam durch, der Rest wurde dort aufgestaut. Die ganze harte Arbeit der ersten Stunde war leider umsonst gewesen und wir hatten so 6-8 Minuten auf der Straße verloren. Dementsprechend geladen kam Karl-Heinz fluchend ins Auto. Was soll´s noch lieen 4.900 km vor uns. Die ersten 8er Teams zogen an uns vorbei. Diese wechselten alle 15 Minuten und fuhren mit full speed durch. Sie wollten den Streckenrekord brechen. Dem Tempo wollten wir nicht folgen. Wir hatten unsere eigene Marschroute. Da alles knapp beisammen lag, konnten wir so hautnah die Taktik allerd Teams studieren. Bei der ersten Timestation am Lake Henslow, nach 80 km waren praktisch alle Führungsfahrzeuge aufgereiht und warteten auf ihre Fahrer. Als Karl-Heinz vorbeifuhr machten wir den obligatorischen Telefonanruf zum race office. Das ging ganz gut vom Handy und wir freuten uns erstmals. Das sollte sich aber bald ändern. So schlecht lagen wir gar nicht, an 3. Stelle zu diesem Zeitpunkt, was im Prinzip noch nichts hieß, nicht einmal alle Fahrer waren noch im Einsatz gewesen und als nächstes wartete die Wüste auf uns. Zuvor galt es aber noch eine schöne 10 km Abfahrt mit 1000 Höhenmetern in die Sonora Wüste zu genießen. Dachte sich auch Karl- Heinz, bis er plötzlich nach einer Kurve um 1 m versetzt wurde. Starker Wind vom Höhenkamm zeigte sich mehr als unberechenbar. Sein aerodynamischer Helm erwies sich als extremer Nachteil. Zum Teil musste er stark mit dem Kopf gegen den Wind halten, damit es ihm aufgrund der großen Windangriffsfläche des Helms nicht den Kopf verdrehte. So wurde aus der geplanten 80 km/h Abfahrt ein langsames vorsichtiges runterollen, den die Sicherheit ging letzlich doch vor. Ein Sturz gleich am Anfang nicht auszudenken, was das heißen würde…
Die Wüste
Nun begann eine der aufregendsten Teile unserer Reise. Einerseits die vielseits gefürchtete Wüste mit Temperaturen die sich um die Mittagszeit immer deutlich jenseits der 40 Grad bewegen, andereseits fuhren wir schön langsam in den Sonnenuntergang hinein, was tolle stimmungsvolle Lichtstimmungen produzierte. Fahrerisch profitierten wir vom starken Rückenwind, sodass wir mit z.T. über 50 km/h dahinflogen. Mental berüchtigt ist die Wüste auch durch die langen Geraden von bis zu 80 km Länge. Durch die wellenweise Gestaltung viel uns dies nicht sosehr auf. Zusätzlich brach die erste Nacht ein, und hier gelten ohnedies andere Sichtverhältnisse. All dies zusammen mit der ungewohnten Erfahrung der ersten Nacht, verging unsere Session über 6 Stunden total schnell und wir erreichten einen Schnitt von über 40 km/h. Während wir in den ersten verdienten Schlaf von 3 ½ Stunden fielen genossen unser Kollegen die relativ angenehme Kühle von 30 Grad über die Nacht. In der Früh hatten wir die Wüste hinter uns gebracht und wir durften den ganzen Tag über langsam in höhere Gefilde über 2000 m Richtung Flagstaff hinaufklettern. Es folgte der vielleicht landschaftlich schönste Teil mit zunehmend roten Felsformationen, Canyons, Naturparks und unbekannte, einsame Gegenden.
Kommunikation ohne Handy
Als besondere Herausforderung stellte sich die Kommunikation heraus. Die Handynetze in der USA waren nicht so dicht und vernetzt wie vermutet. So hatten wir ab der Wüste bis nach den Rockies keinen Empfang. Einerseits mussten wir intern zwischen den beiden Fahrzeugen und andererseits zum Race Office kommunizieren. Zum Race Office gab es an den Timestations fixe Telefone, somit war es nur Sache der Organisation, wie man diesen am schnellsten erledigte, gerade in der Nacht, um keine Zeit zu verlieren. Als dieses einmal nicht funktionierte, hatten wir Glück und konnten vom Handy eines Indianers telefonieren, das dieser uns leihte. Intern war es schwieriger und wir mussten immer eine Sicherheitsleine haben, wie wir uns auch trafen bzw. in Kontakt waren, ohne Handyverbindung. Das Race besteht aber nicht nur aus Radfahren, sondern aus viel Logistik, Navigation, Kommunikation und Organisation. Erst wenn alles gut zusammen spielt, keine Fehler passieren, und die Abläufe optimiert sind, können gute Zeiten gefahren werden. Aber dazu hat man ja auch 53 Timestations und viele Wechsel, um immer besser zu werden. So war ich ca. 50 x aufs Rad gestiegen. Ständiges üben und optimieren, eine der Erfolgsfaktoren. Das ganze erschwert unter Zeitdruck, Hitze und Schlaflosigkeit.
Wir sind wirklich vorne dabei
Schön langsam festigte sich die Tasache, dass wir ein Wörtchen an der Spitze mitzureden hatten. Ein Kampf um Platz 3 zeichnete sich langsam aber sicher ab. Das kalifornische Team von OC Quattro hatte uns in der Nacht mit ihren zusätzlichen Zeitfahrrädern, durch die vorteilhafte Aerodynamik und Übersetzung, überholt. Die Hitze am Nachmittag waren sie auch besser gewohnt. Aber in den Hügeln und in der Nacht waren wir stärker. So konnten wir in der Nacht im Monument Valley das kalifornische Team einholen und nach 3 Stunden abwechselner Positionen hinter uns lassen. Allerdings war dieser Abstand in den nächsten 18 Stunden nur wenige Minuten. Es gelang allerdings nicht uns entscheidend abzusetzen. In Durango hatten wir navigatorische Schwierigkeiten die Time Station 13 zu finden und irrten ein wenig herum, was dazu beitrug den 20 minütigen Vorsprung auf 1 Min schrumpfen zu lassen. Kurz danach gaben die Kalifornier Gas und überholten uns.
Die Rockies
Über die Rocky Mountains war es eine aufregende Zeit. 2 x ging es auf über 3300 m, u.a. mit dem berüchtigten La Manga Pass. Die Luft wurde das schon sehr dünn und die Leistung fiel entsprechend zurück. Die Steigungen in den Rockies sind zwar nicht besonders steil, anderseits lag das Kriterium in der Höhe über 2500 m und in der Länge der Steigungen. So ging es durchaus 30 bis 50 km nur bergauf. In der Nacht wird es natürlich auch sehr kalt, speziell bei Abfahrten, und so statteten wir uns für die Abfahrten dick aus. Leider wartete auf der 50 km langen Abfahrt von Eagles Nest, dem letzten Gipfel hinab in die langen Prärien von Kansas ein starker Gegenwind, sodass die Vorfreude auf eine gemütliche, schnelle Abfahrt durch hartes Treten ersetzt wurde. Immerhin hatten wir den Vorsprung der Kalifornier wieder auf 5 Minuten reduziert und gerade in der Nacht konnten wir die blinkenden Lichter der Warnblinkanlage immer näher kommen sehen. Ein mentaler Vorteil von hinten zu kommen. Wir lagen somit knapp hinter Platz 3, ein Ergebnis mit dem wir bei weitem nicht gerechnet hatten. Die beiden führenden Teams lagen nach 1000 Meilen, dh einem Drittel der Strecke auch nur eine knappe Stunde vor uns. Das motiviert zusätzliche Kräfte.
Hitze & Schwüle durch die Mitte der USA
Nach den Rockies ging es 1000 km fast flach durch die langen Geraden von Kansas mit unendlichen Feldern und unberechenbaren, starken Winden. Diese waren uns vorerst ganz hold und wir genossen starken Rückenwind. Die Temperaturen legten wieder zu und fielen tagsüber nicht unter 30 Grad. Wie unangenehm starker Seitenwind sein kann merkten wir dann leider, als die Streckenführung drehte und wir über Stunden den starken Wind von der Seite “genossen”. Trotzdem kamen wir uns ziemlich schnell vor. Umso mehr schreckten wir uns als wir dann bei einem Check im Internet merkten, dass wir uns mehr als seine Stunde hinter den Kaliforniern befanden. Sukzessive hatten sie uns Zeit abgenommen und waren kontinuierlich 1 bis 2 km/h schneller als wir unterwegs. Über hunderte km addiert sich dies eben. Hatten wir zuwenig Gas gegeben und den Rückenwind zu sehr genossen? Hier sieht man, dass auch hohe Geschwindigkeiten von über 40 km/h relativ sind, wenn die Kollegen mit Zeitfahrrädern und aerodynamisch besseren Haltungen gerade im Hochgeschwindigkeitsbereich dadurch Zeit gut machten. Ein wenig drückte dies schon auf die Laune, aber wir konzentrierten uns auf unsere Möglichkeiten und wussten, jetzt naht erst die Hälfte des Rennens.
La Ola bei der Halbzeit
Diese feierten wir auch mit einer La Ola Welle durch das Begleitteam, allerdings vergrößerte sich der Rückstand auf über 1 Stunde 30. Wir kamen nun in den Bundesstaat Missouri, was wir Fahrer vor allem durch die hohe Luftfeuchtigkeit von 95 % merkten. Bei Temperaturen von 35 bis 40 Grad in der Mittagshitze verdreifachte sich der Flüssigkeitsbedarf. Schlimm war immer das Absteigen vom Rad, wenn der Fahrtwind wegfiel. Ich explodiere innerlich wie ein Vulkan. Gott sei Dank gab es den Kübel Wasser über den Kopf um den Vulkan zu löschen. Während die Dressen bisher immer ganz gut getrocknet waren, begann dies nun zu einem neuen Kriterium zu werden. Der Dressenbedarf stieg. Als einzige Chance diese halbwegs trocken zu bekommen, stellte sich der Fahrtwind heraus. So fuhr das Begleitauto ab sofort nicht nur mit einer österreichischen Fahne, sondern auch mit unseren wehenden orange- schwarzen KTM Dressen am Spiegel oder beim Fenster eingeklemmt. Die Handschuhe konnte man auswinden. Auch das Nachschwitzen machte natürlich in Kürze alle Decken und Handtücher nass. Die Fliegen im Motorhome nahmen zu und fühlten sich zunehmend wohler. Aufgrund der heißenRahmenbedingungen reduzierten wir deutlich die Wechselintervalle, innerhalb der 2er Teams auf 30 bis 40 Minuten, aber speziell die Gesamtdauer für die großen Wechsel von 6 Stunden auf 3- 4 Stunden. Zusätzlich gab es ab nun ein weiteres Kriterium, den sintflutartigen Regen am Nachmittag. Die schwüle Hitze des Tages entlud sich dann in einige Stunden Regen, die einerseits erfrischten, andererseits die Straßen gefährlicher machten. Diesen Part erwischten 2x Günter und Karl-Heinz. Ich persönlich vermisste dies, denn dies gehört schließlich auch zum Abenteuer dazu. Während wir normalserweise an den großen Städten und Zentralen vorbeigeführt wurden, war die Time Station 32, Jefferson City die Hauptstadt von Missouri, ausnahmsweise Teil der Route und wir genossen zur Abwechslung mit dem Capitol, das dem von Washington nachgebaut wurde, ein touristisches Highlight, während wir auf unsere Fahrer warteten.
Mississippi – 2/3 sind geschafft
200 km und 2 Zeitstationen später hatten wir den Mississippi erreicht. Als größter Fluss der USA natürlich schon gewissermaßen spannend, war dies für die RAAM Teilnehmer der cut off. Bis dahin musste man gewisse Zeiten erreichen, sonst war das Rennen vorzeitig zu Ende. Wir lagen 1.35 hinter den Kaliforniern, aber mit News. In der Teamwertung gab es einen Ausfall. Das an 2. Stelle liegende Team von Surfing US war ausgeschieden. Zuerst hatten sie schon einen Brand im Motorhome, das in der Wüste vom Boden aus Feuer fing, weil die Hitze des Unterbodens das Gewächs entzündetet. Dann gab es zwischen dem ersten und zweiten Team, die knapp 2,5 Stunden vor uns lagen eine Kollision, bei der ein Fahrer ausscheiden musste. Darauf hin zog sich das komplette Team zurück. Damit lagen wir kampflos auf Platz 3. Das ungeschriebene Gesetz besagt: am Mississippi beginnt das Rennen neu. Der schwierigste Teil an Höhenmetern lag noch vor uns, die fortgeschrittende Dauer des Wettkampfes und die schwüle Hitze waren zusätzliche Kriterien. Zunehmend spielte der Kopf und die mentale Stärke eine wichtige Rolle.
Die Zeitstrafe
Es gibt klare Regeln beim RAAM, u.a. was beim Überholen zu beachten ist. Irgendwo im Niemandsland von Missouri hielt uns ein Race Marshall an und teilte uns mit, dass er uns eine Zeitstrafe geben muss. Wir hatten 50 km davor zu knapp an der Strasse gewechselt und damit laut Regeln den Verkehr behindert. Es kam zwar bis auf den offiziellen Race Marshall auf der Gegenfahrbahn niemand an uns vorbei, aber Regeln sind Regeln und da gab es nichts mit dem Marshall zu verhandeln. Neben den 15 Minuten penalty brachte uns dies noch zusätzlich mindestens 10 Minuten Rückstand, bis dieser unseren Strafzettel ausgefüllt und uns entsprechend belehrt hatte.
Die rollenden Hügel von Illinois – das Rennen war wieder offen Das ständige auf und ab mit Hügeln von 50 – 100 m Höhendifferenz lag uns. Plötzlich fuhren wir 3 Timestations hintereinander die absolut schnellsten Zeiten aller Teams. Zusätzlich hatten die Kalifornier danach Orientierungsschwierigkeiten (wie wir von deren Homepage wussten – tja Mitbewerberbeobachtung gehört auch zum Rennen) und plötzlich waren wir 1000 km vor dem Ziel nurmehr 8 Minuten hinter den Kaliforniern und damit gute Chancen auf Platz 2. Die Dramaturgie wollte es so, dass wir uns kurz verfuhren, dadurch einen Abschneider von 800 m machten und urplötzlich bei einer Ampel hinter den Kollegen von Oc Quattro auftauchten. Man konnte richtig sehen, wie auf einmal die Unruhe ausbrach und sie uns ungläubig anstarrten. Zurecht fragte uns der Fahrer, ob wir eh die kleine Schleife (die wir abgekürzt hatten) gefahren waren, denn im Rückspiegel hatten sie uns nicht gesehen. So mussten wir den Rückstand wieder kurz anwachsen lassen. Zusätzlich mobilisierte der Schock die Kalifornier dermassen, dass sie alles aus sich rausholten und wir wieder 5 Stunden benötigten bis wir, in der Nacht die blinkenden Lichter deren Führungsautos wieder vor uns sahen. Vorher gab es bereits 2 x Fehlalarm, weil wir einfach schon verschiedenste Solofahrer, die 3 Tage vor uns gestartet waren überholten.
Die Attacke
Nun gab es aber kein Halten mehr. Nachdem das “Loch” relativ schnell zugefahren wurde, hatte ich das Glück die Attacke reiten zu dürfen. Nach kurzem Abwarten hinter den Kaliforniern überholte ich bei einem kurvigen Bergabstück, in der Annahme, dass ich sie da überraschen konnte. Bergab waren wir aus unserer bisherigen Erfahrung immer schneller gewesen, insbesondere in der Nacht. Die Attacke gelang und der frenetische Applaus aus unserem Führungsauto mobilisierte zusätzliche Kräfte. Bei der nächsten Ampel kamen wir beide zum Stillstand. Seddi unserer erfahrener Autolenker wartete beim Wegfahren einige Momente länger, nachdem ich weggerollt war, um so durch schnelles Anfahren gleich eine “Lücke” aufzumachen. Vor drei Tagen hatten sie sich noch gerne im Windschatten aufgehalten. Ich holte gleich alles aus mir raus und fuhr den nächsten Hügel mit der großen Scheibe auf Anschlag durch. Bald war unser Verfolger nicht mehr gesehen. Das war wichtig, um gleich unsere Stärke zu demonstrieren. Wie es das Schicksal so wollte wartete einige Zeit später Regen, der sich zu einem Hagelsturm entwickelte auf uns. Dick eingepackt fuhr Gerald da durch. Den Vorsprung wollten wir nicht mehr hergeben. Sonst wären wir vielleicht auch abgestiegen, denn lustig war das nicht. Aber wir sahen das Unternehmen ja als Abenteuer. Die Kräfte bei uns waren voll mobilisiert und so holten wir alleine bei dieser Timestation 20 Minuten heraus. Auch danach in den folgenden 3 Timestations fuhren wir wieder die schnellsten Zeiten aller Teams und konnten den Vorsprung über die Nacht am Beginn der hügeligen und zum Teil steilen Apalachen auf 40 Minuten ausbauen.
Die letzten 24 Stunden
Am Morgen gab es Alarm bei uns. Ungläubig schaute ich im Motorhome auf die Internetanzeige, zeigte diese doch bei Timestation 44 nurmehr 6 Minuten Vorsprung. Eine gewisse Unruhe tauchte auf, gepaart mit Ungläubigkeit, wie konnten die innerhalb von 80 km 30 Minuten aufholen. Auch unsere treuen Anfeuerer in unserem blog hatten dies bemerkt und schrieben schon böse Mails an die Rennleitung. Na ja wir konzentrierten uns wieder auf uns, schließlich warteten jetzt die steilsten Passagen auf uns. Wir lagen so an die 3 Stunden vor unserem eigenen Zeitplan und konnten mit der Leistung bisher mehr als zufrieden sein. Wir wussten ja auch, dass wir in den Bergen stark waren. In den letzten 24 Stunden warteten 10000 Höhenmeter auf uns. Allein auf den nächsten 90 km warteten knapp 2000 Höhenmeter auf uns, die Günter und Karl-Heinz voll motiviert angingen. Nach einem Einkaufsstopp, bei dem wir uns noch für die restlichen Stunden mit ausreichen “Ensure +” aus dem Wallmart eindeckten rollten wir die Strecke wieder von hinten auf. Wir konnten über viele km keine Kalifornier entdecken, bis wir wiedeer unser eigenes Team einholten. Das war schon beruhigend und der nächste prüfende Check nach Timestation 45 zeigte wieder 43 Minuten Vorsprung. Das beruhigte wieder zusätzlich, obwohl uns dieser Zeitsprung bis heute nicht ganz klar war. Am wahrscheinlichsten wurde einfach eine falsche Zeit reportet, sonst wären dies Sprünge von fast 5 km/h Durchschnitt versus unseren Zeiten nicht wirklich erklärlich.
Die Auseinandersetzung
Wir befanden uns gerade in einem längeren Anstieg und hatten zwischendurch gewechselt, als ein kalifornisches Führungsfahrzeug von OC Quattro an uns schreiend vorbeifuhr: ”where is your fucking driver”, brüllten sie uns an. Verblüfft schauten wir uns an und kannten uns nicht aus. Gerald war schon außer Sichtweite und so fuhren wir schnell nach. Die Kalifornier fuhren bereits wild gestikulierend neben Gerald und hielten an. Wir mussten uns eine Schimpftirade anhören, von wegen welche Gauner wir wären und dass wir cheaten (dh unseren Fahrer einladen) und keine Sportsleute wären. Der eine Fahrer drehte fast durch und kleschte zum Überdruss dann die Hand noch auf unser Auto. Wir behielten die Nerven und fuhren weiter. Nach kurzer Beratschlagung entschlossen wir uns die Rennleitung von diesem Vorfall in Kenntnis zu setzen. Das ging eindeutig zu weit und Uschi war richtig geschockt. Man wusste ja nie auf welche Ideen die zusätzlich in ihrer Wut kommen würden. Uschi erledigte dies in gekonnter Weise und die Rennleitung schickte gleich den nächstgelegenen Race Marshall, der sich der Kalifornier annahm und wieder für ein sicheres Rennen sorgte. Wie wir nachher aus den diversesten Meldungen herausfilterten, konnten die Kalifornier nicht verstehen, dass wir z.T. “leicht übergewichte oldies” den jungen Athleten in den Bergen so davon fuhren. Sie interpretierten unsere Technik, das Rad immer ins Auto reinzunehmen als “einladen” und den Fahrer dann einige Minuten später wieder auszusetzen. Für uns war dies nur eine schnellere Wechseltechnik, als die Räder hinten am Fahrradträger festzuzurren, insbes. in der Nacht.
Im Hier und Jetzt – konzentriert bleiben
Jedenfalls führte der Zwischenfall dazu, dass wir unseren Vorsprung kontinierlich ausbauen konnten. Wir hakten die Sache schnell ab und konzentrierten uns auf uns. Dieser Vorfall stärkte unsere Psyche, während die Kalifornier nicht nur eine 15 Min. Zeitstrafe kassierten, sondern scheinbar auch in interne Streitigkeiten und Zwiste, wegen dieser unschönen und unsportlichen Sache verfielen. Wir waren an diesem Tag echt gut drauf und hatten die letzten 6 bergigen Zeitstationen mit den besten Zeiten aller Teams absolviert. So betrug der Vorsprung 200 Meilen vor dem Ziel bereits eine ganze Stunde. Trotzdem lag die Nacht und noch knapp 5000 Höhenmeter vor uns und mit einem “Verfahren” kann das Rennen wieder spannend sein. Und da passierte es auch. Während wir an dem vereinbarten Punkt auf die Kollegen zu Wechsel warteten, sahen wir diese auf der parallel führenden Autobahn vorbeifahren. Waren wir richtig oder die Kollegen? Aus dem Roadbook war es nicht genau ersichtlich und wir werden es auch nicht mehr ergründen, wer final recht hatte. Einen Zeitvorsprung brachte es ohnedies nichts und schlimmstenfalls hätte es 15 Minuten penalty gegeben. Bei der nächsten Ausfahrt ging es ohnedies wieder in die Hügel.
Die letzte Nacht – Energiereserven mobilisieren
Der Vorfall bestärkte uns nur noch mehr, ganz konzentriert zu Ende zu fahren. Die letzte anbrechende Nacht brachte mir wunderschöne szenische Bilder furs Mentalalbum. Wir auf einer, nach einem Regen, dampfenden mit dem einfallenden Sonnenuntergang orange durchfluteten Straße die Hügel rauf und runter. Wir verkürzten in der letzten Nacht den Wechsel auf 3 Stunden, um so die Geschwindkeit noch möglichst hoch halten zu können. Das Gelände änderte sich gegen Morgen wieder. Es ging dann bergab zu Küste, wo am 27.6. gegen 8 h die Zielankunft für uns erwartet wurde. Für den letzten Teil hatten die Kollegen mit Ihren Zeitfahrmaschinen wieder einen Vorteil und so wollten wir noch vorher alles geben. Schlaf gab es damit nur 1 ½ Stunden, aber es dauerte ja nicht lange ins Ziel. Die Strategie zahlte sich aus, oder die Kalifornier hatten ihr Pulver verschossen. Bei Zeitstation 51 um 5 Uhr früh hatten wir 1.40 Stunden Vorsprung und nurmehr 60 Meilen ins Ziel zu fahren. Hier mussten wir auch unsere 15 Minuten penalty absitzen, was wir gleich für einen finalen Wechsel und Herrichten für die Anforderungen der Zieleinfahrt benützten. Das Motorhome fuhr schon ins Hotel voraus, während wir 4 Fahrer alle im Führungsfahrzeug blieben. Günter und Karl-Heinz, die die finale lezte Etappe furhen, konnten bis zur letzten Zeitstation 53 durch wunderbare Gegenden im Bundesstaat Maryland dahinrollen und dabei eine tollen Sonnenaufgang genießen.
Die Zieleinfahrt
Bei Zeitstation 53 wurde die letzte offizielle Rennzeit genommen und die Rankings standen damit. Die letzten 7 km bis zum Ziel rollten wir zu viert gemeinsam, geführt durch einen Race Marshall durch die Stadt Anapolis und fuhren so zusammen über die Ziellinie im Hafen von Anapolis. Natürlich waren die Begleiter und einige wenige Zuseher anwesend, während wir am 27.6.2009 knapp um 8.07 Uhr nach 6 Tagen 15 Stunden und 7 Minuten nach 5000 km, mit 32.000 Höhenmetern und 14 Bundesstaaten das Ziel durchfuhren. Letztlich waren wir Zweiter geworden, 4 Stunden unter unserem eigenenen Zeitziel, mit einem Nettoschnitt von über 30 km/h, brutto am Tacho an die 32 km/h, wenn man alle Stopps, Verirrungen, Wechsel abzieht. Gefühle? Ja bei jedem anders. Glücklich, zufrieden, stolz, lächelnd, die Bandbreite ist nach einem solchen Erlebnis groß. Die Emotionen eher ruhig mit vielen Bildern und Eindrücken überhäuft, die erst verarbeitet werden mussten. Für einen Lacher sorgte noch Günter, der keine Lust zum Antworten hatte und auf die englisch gestellte Frage: “What´s your name?”- mit “I don´t speak English” antwortete. Damit hatte er natürlich für die restliche Zeit seinen Spitznamen beim Moderator fixiert. Die Tage danach Müde waren nicht nur die Fahrer sondern natürlich auch die Begleiter. Meines Erachtens ist dies der noch schwierigere Job, auf engem Raum, bei Hitze und unter Schlafmangel und vor allem ohne Bewegung über 7 Näche durchzuhalten. Persönlich habe ich neben den vielen landschaftlichen Eindrücken vor allem die Gewissheit bestätigt erhalten, dass mit der richtigen Einstellung und Vorstellung praktisch alles erreicht werden kann, was man sich vornimmt. Ergänzend muss man dazu fügen: wenn man bereit ist dafür den Preis (in Form von Zeit, Einsatz, Verzicht etc.) zu zahlen. Die Stunden und die Tage danach waren noch ausgefüllt mit Feiern, Diskutieren, Schlafen, Essen, Bier trinken, Aufräumen, Packen, Abfahrt nach New York, Rückgabe von Bussen, ein wenig Sighseeing und Rückflug. Der Körper und der Geist brauchten gerade in Österreich noch viel Erholung, aber die Lust ist geweckt, dieses Abenteuer in irgendeiner Art und Weise wieder zu erleben, nach dem Motto: was kommt nach dem zweiten Platz ?
DAS RAAM
Das härteste Radrennen der Welt. Von der West zur Ostküste – von Oceanside nach Anapolis. 32.000 Höhenmeter, Gipfel bis zu 3300 m, 53 Time Stations, ca. 300 Teilnehmer.Temperaturschwankungen von 5 Grad in den Bergen bis zu von 40-45 Grad in der Wüste, Luftfeuchtigkeit von 95 % Das 4er Radteam Günter Kugler, ein Ex-Radrennfahrer, war schon 3 x als Autofahrer dabei und wollte es auch eimal von vorne fahren. Gerald Moser, ein leitender Angestellte, der einiges an Erfahrung im Ultra Rad bzw. Triathlonbereich vorweisen konnte. Karl-Heinz Sonner, double und Triple Ironman Erfahrung, Weltmeister und Weltrekordhalter im Triple Ironman Team. Andreas Sachs, langjähriger Ausdauerathlet mit vielen Marathons und Ironmans, aber auch privaten langen 1000 km Touren.
Das Begleitteam
Ursula Weixlbaumer, lanjährige Managerin und Coach war die Teamchefin, hauptsächlich als Navigatorin unterwegs und nebenbei für unseren PR blog zuständig Andy Stipsits unser Chefnavigator und Autofahrer, von Beruf Logistikleiter Peter Glier ein Profifahrer für das Motorhome Claudia Haaser, eine professionelle Masseurin Seddi Sedlak, einen erfahrenen Rennleiter und Fahrer (selbst erfolgreicher Alterssportler auf internationalem level, der schon Ewigkeiten bei der Österreichradrundfahrt mitmachte Sonja Schindler, unsere Springerin als Fahrerin Motorhome, Navigatorin und Shiatsu- Masseurin Anastasia Kotlubei als Spingerin für alles, hauptsächlich Navigatorin im Motorhome Cindy Kugler, Navigatorin und Foto/Video Susanne Kugler unsere Köchin. Mehr Bericht im blog: http://austriatriteam.wordpress.com
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